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Claus-Köpcke-Preis
Anliegen des
Preises
Namensgeber
Kuratorium
Claus–Köpcke–Preis 2003-2010
Claus–Köpcke–Medienpreis 2005-2010
Claus–Köpcke–Tourismuspreis 2010
Impressum |
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Über
Claus Köpcke
Der Preis trägt den Namen von Claus Köpcke. Geboren
am 28.10.1831 in Hannover, studierte er bis 1852 in Hannover und legte dort die
Staatsprüfung für Ingenieurwesen und Architektur ab.
Zuerst als Ingenieur in Harburg und im preußischen Handelsministerium tätig,
wurde er 1869 als Professor für Eisenbahn-, Wasser- und Brückenbau an das
Polytechnikum Dresden – die heutige Technische Universität – berufen.
1872 trat er in den Dienst der für den Eisenbahnbau zuständigen III. Abteilung
des Königlich Sächsischen Finanzministeriums, wo er als Geheimer Finanzrat und
Vortragender Rat wesentliche Verantwortung für die Entwicklung der sächsischen
Schmalspurbahnen trug. Von ihm stammen wesentliche Impulse für den Bau mehrerer
Schmalspurbahnstrecken. Er forcierte die Erschließung der ländlichen Regionen
Sachsens mittels Schmalspurbahn und trug damit entscheidend zum wirtschaftlichen
Aufschwung Sachsens zum Beginn des 20. Jahrhunderts bei.
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Claus Köpcke blieb auch während seiner Zeit als Geheimer Finanzrat als Ingenieur
tätig und leistete wichtige Beiträge zum Eisenbahnbau, wie z. B. dem Bau von
Dreischienengleisen für die Platz sparende Verbindung von Schmalspur- und
Regelspurgleisen in Bahnhöfen, die Statik von Bahnbrücken oder die Gestaltung
der Bahnanlagen in Dresden.
Die Krönung seiner Ingenieurleistung ist die Konstruktion des „Blauen
Wunders“ in Dresden, einem Bauwerk, das allerdings nichts mit Eisenbahnen zu
tun hat.

("Blaue Wunder" zu Dresden) Quelle:
pixelio.de
Prof. Claus Köpcke starb hoch geehrt mit 80 Jahren am 21.11.1911 in Dresden.
Kein
Name aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik ist so eng mit dem Bau der
sächsischen Schmalspurbahnen verbunden, wie der von Prof. Claus Köpcke.
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